Die schwarze Pest

Die schwarze Pest, auch der Schwarze Tod, ist eine Seuche, die im vierten Zeitalter in zwei Wellen über die Reiche um das Felsenmeer zog. Die erste Welle kam 299 v.EC aus dem Osten über Hadewald und entvölkerte das Kernland von Elentrea. Die zweite brach 255 v.EC in Yavon aus und traf vor allem Asgoran. Spätere Chronisten haben beide Wellen oft zusammengeworfen; daher heißt es in manchen Chroniken, der Schwarze Tod habe ein Drittel der Menschen aller Königreiche getötet (Viertes Zeitalter).
Die schwarze Pest
Die schwarze Pest Die schwarze Pest

Die schwarze Pest, auch der Schwarze Tod, ist eine Seuche, die im vierten Zeitalter in zwei Wellen über die Reiche um das Felsenmeer zog. Die erste Welle kam 299 v.EC aus dem Osten über Hadewald und entvölkerte das Kernland von Elentrea. Die zweite brach 255 v.EC in Yavon aus und traf vor allem Asgoran. Spätere Chronisten haben beide Wellen oft zusammengeworfen; daher heißt es in manchen Chroniken, der Schwarze Tod habe ein Drittel der Menschen aller Königreiche getötet (Viertes Zeitalter).

Die Krankheit

Die Pest beginnt mit Schüttelfrost und Fieber. Nach etwa zwei Tagen schwellen Beulen am Hals, unter den Armen und in den Leisten an, manche so groß wie ein Ei. Manche Kranke husten Blut, zuletzt werden Finger und Füße schwarz. Von zehn Kranken überleben ein oder zwei. Die Seuche reist mit Fuhrwerken und Schiffen und springt von einem Menschen zum anderen. Ärzte, die die Kranken von den Gesunden trennten, hatten mehr Erfolg als Priester, die sie für eine Strafe hielten.

Die erste Welle (299–290 v.EC)

Im Herbst 299 v.EC wütete die Pest in den Dörfern und Häfen Hadewalds. Zum Jahreswechsel 299/298 v.EC erreichte sie die Stadt Elentrea, zuerst das Ostviertel und den Hafen, im Frühjahr die Mitte und bis zum Herbst 298 v.EC die ganze Stadt. In der Stadt pflegten die Schwestern des Albertinenordens Kranke. Die Stadt war zugleich im Aufruhr, und in der letzten Nacht des Jahres 297 v.EC brannte die Maison der Priesterkaiser (Patrimonium Dei). Bis Ende 297 v.EC war der größte Teil der Einwohner tot oder geflohen. In den folgenden Jahren entvölkerte die Seuche das Umland und zog entlang der Handelswege in die Gegend des späteren Yavon und nach Meridian, wo sie um 290 v.EC erlosch.

Die zweite Welle (255–235 v.EC)

255 v.EC brach die Pest in Yavon aus, um 250 v.EC wütete sie in den südlichen Königreichen. In Asgoran glaubte man nicht an die Gefahr, bis im Schneemond die ersten Kranken in Tirving starben. Dort starb ein großer Teil der Stadtbevölkerung, und erst zwanzig Jahre später gewann man die Kontrolle über die Krankheit. Das Gebiet des alten Elentrea blieb diesmal weitgehend verschont, weil dort seit der ersten Welle nur noch wenige Menschen lebten. In den Ruinen der alten Hauptstadt versorgte allein der Albertinenorden die Kranken.