Albertinenorden

Der Albertinenorden ist ein kleiner Orden von Heilerinnen und Heilern unter dem Schutz der Nadal. Er hat seinen Sitz in der Albertinenkapelle im Südviertel von Bayard. Im Volk heißen die Schwestern Albertinerinnen. Sie pflegen Kranke, vor allem mit Kräutern und Fürsorge.
Albertinenorden
Albertinenorden Albertinenorden

Der Albertinenorden ist ein kleiner Orden von Heilerinnen und Heilern unter dem Schutz der Nadal. Er hat seinen Sitz in der Albertinenkapelle im Südviertel von Bayard. Im Volk heißen die Schwestern Albertinerinnen. Sie pflegen Kranke, vor allem mit Kräutern und Fürsorge.

Geschichte

Der Orden ist älter als Bayard und bestand schon 580 v.EC, als der Dichter Rene Luimere in der Gruft seiner Kapelle beigesetzt wurde. In der ersten Welle der schwarzen Pest ab 299 v.EC pflegten die Schwestern Kranke in der Stadt Elentrea. Als die zweite Welle um 250 v.EC in den südlichen Reichen fast ein Drittel der Bevölkerung tötete, versorgte der Orden als einziger die Kranken in den Ruinen Elentreas (Viertes Zeitalter). In der Gruft seiner Kapelle liegen Gelehrte und Bürger aus der Zeit Elentreas.

Die Albertinenkapelle

Die Kapelle ist klein und alt, aus dunklem Stein gebaut, und steht im Südviertel kurz vor der Stadtmauer. Sie ist älter als die Häuser um sie herum und liegt tiefer als die Straße, drei Stufen führen zur Tür hinab. Über dem Portal ist ein Greif eingemeißelt, wie er Nadal auf vielen Bildern begleitet. Neben der Kapelle liegt ein Hofbau, in dem die Schwestern Kranke pflegen. Hinter dem Altar führt eine Treppe in die Gruft, ein niedriges Tonnengewölbe mit Gräbern in Wandnischen und im Boden. Die Kapelle steht auf einer Stätte, die schon in Elentrea heilig war.

Im Reich der Schlange

Als die Echse 490 EC die Akademien und den Tempel der Nadal schließen ließ, blieb die Kapelle offen, weil die Stadt die Pflege der Schwestern braucht. Heute kümmern sie sich auch um die Familien der leeren Menschen. Man sagt, sie hörten in diesen Häusern mehr als irgendwer sonst in der Stadt.