Salvador Rias
Salvador Rias (622–570 v.EC) war Gelehrter und Künstler in Elentrea. Er arbeitete als Maler, Bildhauer und Dichter und befasste sich mit der Sternkunde (Viertes Zeitalter).
Bayard ist die Hauptstadt Yadosiens und Sitz des Königshauses. Die Stadt wurde 231 v.EC auf den Ruinen von Elentrea gegründet, der Hauptstadt des untergegangenen Priesterreichs Elentrea (Viertes Zeitalter). Um 500 EC hat sie etwa 11.000 Einwohner.
Bayard gilt als die schönste Stadt Tirakans. Wer sich ihr vom Meer her nähert, sieht zuerst die farbigen Türme der Akademie auf dem Hügel, dann die Kuppeln der Tempel und die hellen Fassaden der Villen und Handelshäuser, die sich bis an die Mauern drängen. Die Stadt ist aus hellem Stein gebaut. Die Häuser der Reichen haben Arkaden, Innenhöfe und Gärten mit Weinlauben, in den älteren Vierteln sind die Gassen eng und verwinkelt. Unter vielen Häusern liegen Keller und Gewölbe, die älter sind als die Häuser selbst.
Als Hauptstadt eines Landes der Künste, des Weines und des Müßiggangs war Bayard lange eine offene Stadt. Gelehrte, Künstler und Magier aus allen Reichen lebten hier, jede Kultur und jeder Glaube war willkommen. In Bayard wurde der Buchdruck erfunden, hier standen einige der angesehensten Akademien der menschlichen Reiche, und in den Tavernen sprach man über Bücher und Wein. Die Stadtsprache ist Yadosiaise, das auf die Sprache des alten Elentrea zurückgeht. Seit dem Reich der Schlange stehen von dieser Pracht vor allem noch die Fassaden.
Bayard liegt am Meer. Die Stadtmauer bildet ein gestrecktes Achteck mit Türmen an den Ecken, vor der Nordmauer liegt der Hafen zwischen zwei Hafenmauern. In der Mitte erhebt sich ein Hügel mit einem ummauerten Bezirk: auf der einen Seite das Schloss Bayard, der Palast, auf der anderen die Akademie der Hohen Magie. Deren Turm, Türmchen und Brücken wechseln seit einem fehlgeschlagenen Experiment des Magisters Alram Quetschhorn ständig die Farbe. Der Hügel besteht zum Teil aus dem Schutt des alten Elentrea. Vor ihm liegt der große Marktplatz, von dem aus man den besten Blick auf die Akademie hat. Die größte Straße ist die Bürgerkriegsallee, die Königin Marina 400 EC so benannte.
Bekannte Orte der Stadt:
Seit 490 EC sind alle Akademien geschlossen, ebenso der Tempel der Nadal. Der Tempel des Algor ist offen, aber fast leer. Gefühllose bewachen das Stadttor und gehen in Streifen durch die Straßen. Etwa jeder fünfte Bürger ist ein leerer Mensch; die übrigen sind meist resigniert und zurückhaltend. Fremde Händler kommen nicht mehr, viele Handelshäuser sind verriegelt. Ob noch ein Mensch auf dem Thron sitzt, weiß niemand.
Man erzählt sich, unter den Straßen lägen noch immer die Ruinen des Palasts des Lichts, und manche wollen in stillen Nächten Wasser unter dem Pflaster rauschen gehört haben.
Salvador Rias (622–570 v.EC) war Gelehrter und Künstler in Elentrea. Er arbeitete als Maler, Bildhauer und Dichter und befasste sich mit der Sternkunde (Viertes Zeitalter).
Der Albertinenorden ist ein kleiner Orden von Heilerinnen und Heilern unter dem Schutz der Nadal. Er hat seinen Sitz in der Albertinenkapelle im Südviertel von Bayard. Im Volk heißen die Schwestern Albertinerinnen. Sie pflegen Kranke, vor allem mit Kräutern und Fürsorge.
Helene Arvados (633–600 v.EC) war eine Wache des Palasts des Lichts, des Sitzes der Priesterkaiser von Elentrea. Berühmt wurde sie durch ihren Tod: Als 600 v.EC Unruhen das Priesterreich erschütterten und die Bruderschaft des rechten Glaubens den Palast stürmte, hielt sie allein und nur mit einem Schwert die Pforten, bis die Priesterkaiser geflohen waren (Viertes Zeitalter). Sie verlor dabei ihr Leben. Wenige Jahre später wurde sie im zerstörten Elentrea heiliggesprochen.