Pellivar-Sigille

Auf den größeren Relikten der Vorzeit findet sich immer wieder dasselbe Zeichen. Es gilt als magische Schutzmarke oder altes Sigille. Die Darstellung ist oft beschädigt, aber der Aufbau bleibt erkennbar.
Pellivar-Sigille
Pellivar-Sigille Pellivar-Sigille

Auf den größeren Relikten der Vorzeit findet sich immer wieder dasselbe Zeichen. Es gilt als magische Schutzmarke oder altes Sigille. Die Darstellung ist oft beschädigt, aber der Aufbau bleibt erkennbar.

Gestalt

Das Zeichen besteht aus einem Ring, der oben rechts unterbrochen ist. In seiner Mitte liegt ein quadratischer Kern. Vier kurze Arme zeigen nach oben, unten, links und rechts. Auf großen Anlagen ist es als Relief in Stein, Keramik oder Metall ausgeführt; auf Werkzeugen und Karten erscheint es eingeritzt, eingeprägt oder als kleine Platte.

Die klare Geometrie ist selten vollständig erhalten. Ein fehlender Ringabschnitt wird leicht für einen Riss gehalten, der quadratische Kern für ein Auge oder einen Stein.

Deutungen

Je nach Ort gilt das Zeichen als Schutz gegen Wasser, als Siegel einer alten Macht oder als Wegweiser zu verborgenen Räumen. Viele halten es für ein Bannzeichen, das Maschinen desselben Ursprungs erkennen und einander gehorchen lässt. Eine einheitliche Bezeichnung gibt es nicht.

Das Wort „Pellivar“

Auf manchen Relikten steht ein altes Wort: „Pellivar“. Auf einer Metallplatte steht vielleicht nur „Pellivar“, auf einer Keramikkiste ein verblasstes „Pellivar 4“, oder ein altes Werkzeug wird nach einer unleserlichen Beschriftung „Pellivar“ genannt. Für die Bewohner sind solche Funde einzelne alte Wörter ohne erkennbaren Zusammenhang. Im Kaiserlichen Stimmenarchiv trägt ein Foliant aus Register III diesen Titel.

Fragen für die Runde

  • Bedeutet die Unterbrechung im Ring einen fehlenden Teil, einen Eingang oder einen absichtlich offenen Kreis?